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Exkursion
durch das neue Naturschutzgebiet von Weiler

Die
Ausweisung eines Naturschutzgebietes „Bergsenkungsgebiet an der Amalienhöhe – Wiesen nördlich Weiler“ wurde in
Weiler kontrovers diskutiert. Trotz intensivem Diskurs blieben viele
Fragen und Zweifel offen.
Was
das Wiesengebiet zwischen Weiler und Binger Wald als besonderen Lebensraum
auszeichnet, welche Auswirkungen eine Ausweisung als Naturschutzgebiet hat und
was sich hinter dem Schlagwort „
FFH-Gebiet
„ verbirgt, war vielen unbekannt.
Am Samstag, den
5. Juni veranstaltete die SPD Weiler anlässlich des Tages der Umwelt eine Führung in den Weilerer Teil des zukünftigen Naturschutzgebietes „Bergsenkungsgebiet an der Amalienhöhe – Wiesen nördlich Weiler“.
Der Biologe Thomas Merz zeigte den Teilnehmern die Besonderheiten des
Gebietes und erläuterte die Gründe für die Unterschutzstellung.
Einige Seltenheiten der heimischen Tier- und Pflanzenwelt gab es in der
‚Sandkaut‘,
einer aufgelassenen Abbaugrube nördlich des Ortes, zu bestaunen. Dort wurden
die seit Jahren von der örtlichen Naturschutzgruppe durchgeführten Arten- und
Biotopschutzarbeiten erklärt.
Beim
nachfolgenden Gang durch die Streuobstwiesen wurden verschiedene Aspekte der
Schutzgebietsausweisung und der daraus resultierenden Auswirkungen
veranschaulicht.
Dabei wurde deutlich, dass die naturverträgliche Nutzung der Wiesen und Äcker
die Voraussetzung für den Erhalt der Artenvielfalt ist.
Im Rahmen der
Exkursion konnten Pflanzen und Tiere beobachtet werden, die viele der Anwesenden
noch nie bewusst zur Kenntnis genommen hatten – eindrucksvolle Belege für die
besondere Bedeutung der „Wiesen nördlich Weiler“ als Lebensraum.
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