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Hartmann betont Chancen von Hartz IV –
Bundestagsabgeordneter bei Weilerer SPD
Der Ortsverein Weiler der
Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) hatte am
Samstag. 28. Mai 2005 zu einem Vortrag über Hartz IV und das Modell der
Bürgerversicherung eingeladen. Als Referenten konnte das Team um die
Vorsitzende Ute Schlösser den Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann
gewinnen. Die Bürgerstube war trotz strahlendem Wetter und der aktuellen
politischen Entwicklungen in Berlin sehr gut besucht.
Michael Hartmann unterstrich in seinem
Vortrag noch einmal die Notwendigkeit und positiven Effekte der
Arbeitsmarktreformen: „Arbeitslosigkeit über einen längeren Zeitraum
hinweg führt leider oft in Sucht- und Drogenprobleme.“ Die Bundesregierung
habe hier Chancen vor allem für Langzeitarbeitslose geschaffen, wieder ins
Berufsleben zurückzukehren, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
Zugleich stellte er klar, dass seine Partei mit den Inhalten der Agenda
2010 in den Wahlkampf zur vorgezogenen Bundestagswahl im Herbst diesen
Jahres ziehen wird. „Hartz IV ist kein Programm zur Verarmung, sondern
hebt die Menschen hervor und entlastet dabei die Kommunen.“, so Hartmann.
Er betonte, dass es bei diesen Reformen der Bundesregierung vor allem um
die Zukunftsfähigkeit des Landes ginge. Deshalb sei es wichtig, dass alle
gemeinsam an diesen Zielen arbeiten würden.
Während der anschließenden, regen
Diskussion fanden vor allem die Redebeiträge der erstmals gemeinsam
aufgetretenen Bewerber um die A-Kandidatur für die Landtagswahl im März
2006 Gehör. Brigitte Auernheimer, Michael Hüttner, Guido Schweickardt und
Dr. Günter Gerhardt bewerben sich parteiintern als Direktkandidaten. Eine
gute Gelegenheit also auch für die Parteibasis, die aus dem gesamten
Wahlkreis nach Weiler angereist war, sich neben Experteninformationen zu
Hartz IV und der Bürgerversicherung auch ein Meinungsbild für die
Kandidatenkür einzuholen.
Pressetext von David Freichel
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