SPD Ortsverein Weiler bei Bingen

 

Schlafprobleme heute und Hilfe der Heiligen Hildegard – Dr. Günter Gerhardt referierte in Weiler 

Auf Einladung des SPD Ortsvereins Weiler referierte Dr. Günter Gerhardt, Psychotherapeut und ZDF-Fernseharzt, zum Thema Schlafprobleme. In der gut besuchten Bürgerstube der Gemeinde erklärte Gerhardt die unterschiedlichen Symptome von Schlafstörungen. Dazu gehören neben den Einschlaf- und Durchschlafproblemen auch krankhaftes Schnarchen, Atemaussetzer, Tagschläfrigkeit und das sogenannte „restless-legs-Syndrom“.

„Schlafstörungen können ihre Ursachen in psychischem und physischem Stress haben, Sorgen, Kummer, Ärger – all das lässt uns nicht schlafen“, so Günter Gerhardt weiter. Wichtig sei, dass man diesen Ursachen auf den Grund ginge und nicht dauerhaft auf Schlaftabletten zurückgreife. "Ein gesunder Schlaf führt zu geistiger und körperlicher Erholung, wir träumen und verarbeiten Dinge, das Immunsystem wird gestärkt“, so der bekannte Mediziner.

Mit Bezug auf die Region verwies Gerhardt auf die Heilmethoden der Heiligen Hildegard: „Baldrian, Hopfen und Melisse – sie alle beruhigen auf natürliche Art und können zu einem besseren Schlaf verhelfen“, sagte Gerhardt. Ohnehin sei die Heilige Hildegard ihrer Zeit weit voraus gewesen, was ihr heute zu großer Popularität verholfen hätte. Die Person und das Wirken der Heiligen Hildegard von Bingen sei ein „Pfund, mit dem man überregional wuchern kann.“

Günter Gerhardt ließ es sich nicht nehmen, an die gesamte Solidargemeinschaft im Gesundheitswesen zu appellieren: „Wir müssen alle mitmachen, wenn es um unsere Gesundheit geht. Wir alle können unseren Beitrag leisten für unser gesundes Leben. Aber wir alle müssen auch einen Beitrag leisten, für jene, die nicht das Glück haben, gesund zu sein.“ Diese Solidargemeinschaft müsse aufrecht erhalten bleiben.

Landtagskandidat Michael Hüttner bedankte sich im Rahmen der Veranstaltung für die breite und prominenten Unterstützung des Weilerer Ortsvereins und Günter Gerhardt. Hüttner unterstrich den Wert der Gesundheit und die Bedeutung der Vorsorge, die leider zu häufig nicht getroffen würde: „Erst wenn man nicht mehr gesund ist, weiß man, wie wichtig die eigenen Gesundheit ist“, so Hüttner abschließend.

Foto und Pressetext von David Freichel

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